14. Juli 2022 / Aus aller Welt

14-Jährige stirbt bei Achterbahn-Unfall in Dänemark

In einem Freizeitpark in der dänischen Großstadt Aarhus reißt während der Fahrt ein Wagen einer 25 Meter hohen Achterbahn vom Rest der Waggons ab. Ein Mädchen kommt ums Leben - ein Junge wird verletzt.

Der Vergnügungspark Tivoli Friheden in Aarhus: Bei einem schweren Unfall in einer Achterbahn ist ein Mädchen ums Leben gekommen.

Bei einem schweren Unfall in einer Achterbahn eines Vergnügungsparks in der dänischen Großstadt Aarhus ist ein Mädchen ums Leben gekommen. Die 14-Jährige stammte aus der Hauptstadt Kopenhagen, wie die zuständige Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein 13-jähriger Junge sei bei dem Unglück verletzt worden.

Ein Reporter des Senders TV2 hatte zuvor vor Ort berichtet, dass er einen Knall gehört und dann gesehen habe, dass sich ein hinterer Wagen der 25 Meter hohen Achterbahn «Cobra» losgerissen habe. Der Tivoli Friheden bestätigte auf Facebook und Instagram, dass der hinterste Wagen während des Betriebs der Bahn abgebrochen sei.

Der Freizeitpark wurde im Anschluss bis auf Weiteres geschlossen. Den Betroffenen wurde psychologische Hilfe angeboten. Die genaue Unfallursache sollen nach Polizeiangaben nun technische Untersuchungen und Zeugenbefragungen klären.

Die Universitätsstadt Aarhus ist nach Kopenhagen die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Um 770 von den Wikingern gegründet, gilt sie als eine der ältesten Städte Nordeuropas. Schon 2008 hatte es Berichten zufolge einen Unfall in der betroffenen Achterbahn gegeben.


Bildnachweis: © Mikkel Berg Pedersen/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

Geschwister tödlich auf Stausee verunglückt
Aus aller Welt

Das Eis auf dem Stausee ist nur wenige Zentimeter dick: Das wird einer 22-Jährigen und ihrem 13-jährigen Bruder in Thüringen zum Verhängnis.

weiterlesen...
Stark-Watzinger: Müssen an Wettbewerbsfähigkeit arbeiten
Aus aller Welt

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech will in Großbritannien unter anderem ein Forschungs- und Entwicklungszentrum zur Krebstherapie aufbauen. Das bereitet der deutschen Forschungsministerin Sorgen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Geschwister tödlich auf Stausee verunglückt
Aus aller Welt

Das Eis auf dem Stausee ist nur wenige Zentimeter dick: Das wird einer 22-Jährigen und ihrem 13-jährigen Bruder in Thüringen zum Verhängnis.

weiterlesen...
Stark-Watzinger: Müssen an Wettbewerbsfähigkeit arbeiten
Aus aller Welt

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech will in Großbritannien unter anderem ein Forschungs- und Entwicklungszentrum zur Krebstherapie aufbauen. Das bereitet der deutschen Forschungsministerin Sorgen.

weiterlesen...