21. September 2021 / Aus aller Welt

Nach Amoklauf: Schwerverletzte nach Moskau geflogen

Der Amoklauf eines Jurastudenten mit einem Jagdgewehr hat weit über die Grenzen der russischen Stadt Perm für Entsetzen gesorgt. Die Schwerverletzten werden nun in Moskau betreut.

Kerzen und Blumen stehen auf einem Tisch nach einer Schießerei in der Staatlichen Universität Perm, etwa 1.100 Kilometer östlich von Moskau.

Nach dem Amoklauf an einer Universität in der russischen Stadt Perm am Ural sind mehrere Überlebende zur Behandlung in die Hauptstadt Moskau geflogen worden.

Eine Maschine des russischen Zivilschutzes mit sieben Schwerverletzten an Bord sei am Dienstagmittag am Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet, teilte die Behörde auf Telegram mit. Im rund 1200 Kilometer östlich von Moskau entfernten Perm hatte am Montag ein Jurastudent mit einem Jagdgewehr um sich geschossen, sechs Menschen getötet und rund 20 verletzt.

In der gesamten Region war für Dienstag Trauer ausgerufen worden. Vor dem Eingang zum Campus legten Menschen Blumen nieder, zündeten Kerzen an und stellten Fotos der Opfer auf. In der Stadt bildeten sich am Dienstag außerdem lange Schlangen vor Blutspendezentren, wie regionale Medien berichteten. Angesichts der vielen Verletzten waren die Permer zur Spende aufgerufen worden.

Auch der Schütze wurde bei der Festnahme verwundet und wird in einem Krankenhaus behandelt. Er hatte seine Tat kurz zuvor im Internet angekündigt und erklärt, keinerlei Ideologien zu verfolgen. Gegen ihn wird wegen Mordes ermittelt.


Bildnachweis: © Dmitri Lovetsky/AP/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Voerde - Polizei sucht Autofahrerin und weitere Zeugen nach Unfall
Polizeimeldung

Zusammenstoß zwischen Autofahrerin und einem Radfahrer

weiterlesen...
Wir suchen City-App Manager (m/w/d)
Karriere

Werde Teil unseres Teams!

weiterlesen...

Neueste Artikel:

Sieben-Tage-Inzidenz bei neuem Höchstwert von 528,2
Aus aller Welt

Zum Wochenstart meldet das RKI erneut einen Höchststand der Sieben-Tage-Inzidenz. Es gibt 34.145 Corona-Neuinfektionen und 30 Todesfälle.

weiterlesen...
Nach Vulkanausbruch: Erkundungsflüge auf dem Weg gen Tonga
Aus aller Welt

Die Eruption eines Untersee-Vulkans hat das Inselreich Tonga weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Nachbarstaaten erkunden die Schäden aus der Luft - ob es Verletzte oder Tote gibt, ist unklar.

weiterlesen...

Das könnte Dich auch interessieren:

Sieben-Tage-Inzidenz bei neuem Höchstwert von 528,2
Aus aller Welt

Zum Wochenstart meldet das RKI erneut einen Höchststand der Sieben-Tage-Inzidenz. Es gibt 34.145 Corona-Neuinfektionen und 30 Todesfälle.

weiterlesen...
Nach Vulkanausbruch: Erkundungsflüge auf dem Weg gen Tonga
Aus aller Welt

Die Eruption eines Untersee-Vulkans hat das Inselreich Tonga weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Nachbarstaaten erkunden die Schäden aus der Luft - ob es Verletzte oder Tote gibt, ist unklar.

weiterlesen...