25. September 2017 / Allgemein

Das Catering beim Oktoberfest in Wesel hat nicht funktioniert

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Das Catering beim Oktoberfest in Wesel hat nicht funktioniert

esucher und Veranstalter schimpfen über „chaotische Zustände“ bei der Bewirtung im Zelt an der Rheinpromenade. Festwirt wurde sofort gekündigt.
Die Weselerin Ruth Heuskel ist eine von zahlreichen Oktoberfest-Besuchern, die sich auf eine gesellige Feier nach bayerischer Art im großen Zelt an der Rheinpromenade gefreut hatte. Doch sie wurde bitter enttäuscht. „Nie mehr wieder“, so ihr vernichtendes Urteil.

Denn sie kennt es anders aus zurückliegenden Jahren: „Das Wiesen-Fest von Blühmi war klasse organisiert, aber diesmal ging es gar nicht. So war das keine Werbung für Wesel!“


Immerhin sorgte die Band für gute Stimmung. 

Diese Einschätzung war der durchgehende Tenor zum diesjährigen Oktoberfest von zahlreichen frustrierten Besuchern, die sich bei der NRZ gemeldet hatten. Ganz offensichtlich war der für Speisen, Getränke, Security und die Toiletten verantwortliche Festwirt aus Dinklage mit dem Ansturm der rund 2000 Festzelt-Gäste komplett überfordert.

Und auch die Veranstalter machten auf NRZ-Nachfrage keinen Hehl daraus, dass die Organisation des Festes zu einem Fiasko wurde – im Gegenteil: „Das ist das niederschmetterndste Ereignis meines Lebens“, sagt Ernst Berning.

Festwirt war eine Empfehlung der Brauerei
Er ist Oberst vom Schützenverein Lackhausen, der zusammen mit den Feldmarker Schützen sowie dem Bürgerschützenverein „Vor’m Brüner Tor“ das Oktoberfest veranstaltete. Berning hatte das Unheil in den Stunden vor dem Fest kommen sehen.

„An dem Abend selber waren wir dann aber machtlos, uns trifft keine Schuld. Der Festwirt war uns von der Brauerei empfohlen worden und hatte gute Referenzen.“

Auch Veranstalter Wilhelm Wegner („Vor’m Brüner Tor“) nahm kein Blatt vor den Mund: „Ich habe noch nie so eine desolate Organisation gesehen. Ich kann den Unmut der Besucher voll und ganz verstehen, sie haben ja auch Recht. Es kann ja nicht sein, dass ich über eine Stunde auf Getränke warten muss. Das geht gar nicht.“



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