18. Januar 2018 / Allgemein

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

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Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Am Samstag, 27. Januar 2018, 14.00 Uhr, findet im Willibrordi-Dom Wesel die diesjährige Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz statt.

In diesem Jahr organisiert das Konrad-Duden-Gymnasium zusammen mit dem Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel und den Kirchen diese besondere Veranstaltung. Weltweit wird am 27. Januar an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erinnert. 
Schwerpunkt der Gedenkveranstaltung wird der Aspekt „Deportation" sein, der sich als roter Faden durch die Veranstaltung ziehen wird. Thematisiert werden Erfahrungen der Deportation: Gedanken, Hoffnung und Ängste der Deportierten sollen in Schülerbeiträgen vermittelt werden. Ebenso werden Wege der Deportation nachgezeichnet, von Wesel über das Durchgangslager Westerbork nach Riga. Originalquellen, filmische und musikalische Beiträge bilden dabei die Grundlage der diesjährigen Veranstaltung. Anschließend erfolgt ein Lichtergang (mit Kranzniederlegung) zum Mahnmal.

Hintergrund des Gedenktages
„Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2018 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 73. Mal.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum internationalen Holocaust-Gedenktag. Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein Tag des Gedenkens und Nachdenkens über die Vergangenheit". (Landeszentrale f. politische Bildung des Landes Hessen; www.lpb-hessen.de/auschwitz; Pfad: Home/Politikthemen/Geschichtsdossiers)
Seit 2007 wird auf Initiative des Jüdisch-Christlichen Freundeskreises in Wesel an diesen Tag erinnert. In den ersten Jahren wurde zur Erinnerung ein Kranz am jüdischen Mahnmal niedergelegt. Seit 2010 beteiligen sich die weiterführenden Schulen an der Gestaltung dieses Tages.

Dem Jüdisch-Christlichen Freundeskreis war es ein großes Anliegen, die junge Generation in die Gedenkveranstaltungen einzubinden. Mit der Beteiligung und dem Engagement der Schulen ist das hervorragend gelungen.

Foto: von links: Pfarrer Dr. Christoph Kock, Ralf Kreuziger (KDG Geschichtslehrer), Flora Hübert (KDG Schülerin), Paul Borgardts und Wolfgang Jung (Jüdisch-Christlicher Freundeskreis), Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Nico Steger (KDG Schüler), Patoralreferent Martin Bußmeier und Karen Schneider (KDG Schulleitung)

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