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Leuchtend rot und nicht zu übersehen

Kreis Wesel. Einige der 48 Altkleider-Container des Deutschen Roten Kreuz-Kreisverbands Niederrhein (DRK) sind in die Jahre gekommen – und das sieht man ihnen auch an. Grund genug für die Verantwortlichen, sie nach und nach auszutauschen: die ersten zwölf sind bereits aufgestellt. Fünf Stück sind in Wesel zu finden, je zwei in Budberg und Moers. In Neukirchen-Vluyn, Wallach und Ossenberg wurde jeweils einer aufgestellt. Weitere werden folgen.

„Es ist an der Zeit“, erklärt Jan Höpfner, Vorsitzender des DRK Kreisverbands. „Unsere Altkleider-Container stehen Tag und Nacht bei Wind und Wetter ungeschützt im Freien – das zeigt irgendwann Spuren. Von den Vandalismus-Schäden leider mal ganz abgesehen.“

Für Kleider und Schuhe

Auch in den neuen Containern werden gebrauchte Kleidung und Schuhe gesammelt. Ob, Jacken, Pullover, Hemden oder Shirts, ob Röcke oder Hosen, Mützen oder Schals – aber auch Decken und Schuhe. All das kann, wenn es aussortiert ist, in die Altkleider-Container. „Wir leeren die Container regelmäßig, dann wird sortiert“, so Jan Höpfner.

Gut erhaltene und tragbare Stücke gehen an die Kleiderkammern des DRK. Den größeren Teil, meist beschädigte und nicht mehr tragbare Textilien, gibt das Rote Kreuz an eine Verwertungsgesellschaft, die die wertvollen Rohstoffe weiterverarbeitet. „So entstehen zum Beispiel Fußmatten, Autositzbezüge oder Putzlappen“, erklärt der Vorsitzende. „Mit stark verschmutzten Textilien oder Stoffresten können wir leider nicht weiterarbeiten. Und besonders traurig ist, wenn die Container als Abfalleimer zweckendfremdet werden“, berichtet Jan Höpfner von den Problemen.

Den Erlös aus den Kleidersammel-Containern setzt das DRK in verschiedenen Bereichen ein: sowohl die Jugendarbeit, der Suchdienst als auch die Kleiderkammern selbst werden davon unterstützt. Das gilt auch für die ehrenamtlichen Bereitschaften, beispiels­­weise für die Anschaffung von Ausrüstung, die im Katastrophen­schutz benötigt wird.

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