30. September 2021 / Veranstaltungen

Veranstaltung zum Jahrestag »60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei«

Am 02. Oktober von 11 bis 14 Uhr

Der Integrationsrat der Stadt Wesel lädt alle Bürger*innen zum 60. Jahrestag des Deutsch-Türkischen Anwerbeabkommens ein. Die Feierlichkeit findet am 02. Oktober 2021 von 11.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr auf dem Berliner-Tor-Platz statt. 

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und weitere Laudatoren*innen würdigen die Lebensleistung der ersten türkischen Gastarbeiter*innen und ihrer Nachkommen.Zu den Ehrengästen an diesem Tag zählen die Generalkonsulin der Türkei, Ayşegül Gökçen Karaarslan, der stellvertretende Vorsitzende des Landesintegrationsrates, Muhammet Balaban, sowie der Landrat des Kreises Wesel, Ingo Brohl, und natürlich die erste Generation der Einwanderinnen und Einwanderer, die nach Wesel kamen.  

Der Vorsitzende des Integrationsrates, Cihan Sarica, lädt die türkischen Vereine und Unternehmen aus Wesel ein, ihre Angebote vorzustellen. So präsentiert sich Wesel am Berliner-Tor-Platz in einem orientalischen Flair.Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet durch die türkische Tanz- und Folkloregruppe Kafkas sowie durch die beiden Weseler Musiker Fahrettin Güneş und Feshandis Ramezani. Kreative Künste, Frisuren-Trends und kulinarische Spezialitäten aus der Türkei runden das Programm ab. 

Wesel krempelt die Ärmel hoch: Ein mobiles Team informiert über das Coronavirus und impft ohne Termin direkt vor Ort. Verimpft wird Biontech und Johnsen&Johnsen.

Zum Hintergrund

Die Bundesrepublik und die Türkei unterzeichneten am 30. Oktober 1961 das historische Abkommen über die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte. Der Vertrag half beiden Seiten: Die Türkei befand sich in einer Wirtschaftskrise und die Bundesrepublik Deutschland benötigte dringend mehr Arbeitskräfte. 

In Wesel leben 6.630 Menschen (Stand 30. Juni 2021) mit einer nicht-deutschen Staatsangehörigkeit, darunter 1.166 Bürger*innen, deren erste Staatsbürgerschaft türkisch ist. Die Gesamtzahl der Weseler*innen mit einem türkischen Migrationshintergrund ist jedoch höher, da viele mittlerweile einen deutschen Pass besitzen.

Quelle: Stadt Wesel

Bild: Pixabay / www_slon_pics

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